Verbraucherinfos

EifrischVerbraucherinfos

Vom Ei zur Henne

Was war zuerst da? Ei oder Henne? Diese philosophische Frage lässt sich nicht klar beantworten. In einer Internetbefragung stimmten beispielsweise 69% der Befragten für das Ei, 31% der Befragten meinten, das Huhn sei zuerst da gewesen. Sicher ist aber, wie aus einem Ei ein Huhn wird.

Das Ei entsteht

Vom Eierstock bis zur Kloake (Ausgang) sind  ca. 24 Stunden vergangen. Biologisch kann ein Huhn also maximal ein Ei pro Tag legen. Durchschnittliche Legeleistung p. Jahr = ca. 300 Eier.

Das Brüten

Nach ungefähr 3 Wochen sind die Eier soweit.

Das Küken

Die Küken kommen in die Aufzucht und wachsen von Anfang an in der für sie bestimmten Haltungsform auf.

Die Junghenne

Aus der Kinderstube geht es in der 18. Lebens-Woche in die Legehennenfarm. Die Junghennen beginnen nach und nach mit dem Legen.

Wissen rund ums Ei

Das Ei ist viel besser als sein Ruf. Es steckt voller Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin A, K und B2 sowie Folsäure, Calcium, Phosphor, Eisen und Kalium, Spurenelemente und Proteine. Sein hochwertiges Eiweiß wird vom menschlichen Körper schnell in körpereigenes Eiweiß umgesetzt. Der Dotter besteht zu 65% aus ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf die Blutfettwerte auswirken.

Übrigens: Mit einem Fettgehalt von 6 Gramm pro Stück zählen Eier zu den Lebensmitteln mit moderatem Fettgehalt. Mit einem gesunden Stoffwechsel gibt es daher auch keine Obergrenze für den täglichen Eierverzehr. Zu den Inhaltsstoffen zählt auch Lecithin, das wiederum hemmt die Aufnahme von überschüssigem Cholesterin, das über den Darm ausgeschieden wird.

Aufbau eines Hühnereies

1 = Kalkschale & Schalenhaut
2 = Hagelschnurr
3 = Eiklar
4 = Eidotter
5 = Keimscheibe
6 = Luftkammer

Biologische Wertigkeit

Die biologische Wertigkeit des Eiweißes in einem Lebensmittel ist ein Maß dafür, mit welcher Effizienz ein Nahrungsprotein in körpereigenes Protein umgesetzt werden kann. Das Ei hat mit 94 Punkten die höchste Wertigkeit, da der Körper fast alle Inhaltsstoffe aufnimmt und verwertet.

Die Schalenfarbe

Grundsätzlich eine Frage der Rasse, aber immer verrät die Ohrscheibe die Farbe der Eier:

  • Helle Ohrscheibe = Weißes Ei
  • Dunkle (rote) Ohrscheibe = braunes Ei

Fragen rund ums Ei

Ein Ei muss reifen. Am besten schmeckt es ab dem 4. Tag nach dem Legen.

Bei frischen Eiern haftet das Eiweiß (auch Eiklar genannt) eng an der Schale. Wenn also das Ei sehr frisch ist, konnte noch keine Luft zwischen Schale und Eiweiß gelangen. Kochen Sie die ältesten Eier zuerst. Das hilft.

Der Gesetzgeber schreibt für das Ei den Zeitraum fest. Legetag + 28 Tage = Mindesthaltbarkeitsdatum. Nach Ablauf des MHD sollen Eier nur noch durcherhitzt zubereitet werden.

Der Kühltag errechnet sich aus dem Legetag + 18 Tage. Nach Ablauf des Kühltages sollen Eier im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hintergrund ist der Selbstschutz des Eies vor dem Eindringen von Bakterien. Das frisch gelegte Ei hat außen eine Schutzhaut gegen das Eindringen von Bakterien. Mit zunehmendem Alter wird diese Schutzhaut porös und das Eindringen von Bakterien wird möglich. Im Kühlschrank können sich jedoch Bakterien nicht vermehren.

Die Ursache für diesen unangenehmen Fischgeruch ist Trimethylamin das als Gas im Verdauungstrakt entsteht. Trimethylamin (TMA) wird normalerweise über ein Enzym in der Leber oxidiert und somit zum geruchlosen TMA-Oxid über den Darm ausgeschieden.

Durch ein Enzymdefizit in der Leber kommt es zu einer Stoffwechselstörung, so dass dieses Gas auch auf das sich im Körper entwickelnde Ei übergeht. Diese Stoffwechselstörung tritt sehr selten auf, die Hennen sind unauffällig und somit ist es auch nicht möglich diese auszusondern.

Übrigens: Auch bei Menschen tritt diese Stoffwechselstörung auf. Diese Personen haben öfter übel riechenden Atem und scheiden des TMA über Schweiß und Urin aus.

Bei Eiern ist erst ab einer Temperatur von mehr als 25°C dieser Geruch wahrnehmbar, so dass frisch gelegte und aufgeschlagene Eier nicht auffällig sind. Diese Eier sind nicht gesundheitsschädlich, aber halt durch den penetranten Geruch wohl kaum verzehrbar.

Wie das Wort sagt: Legehennen. Ohne Hahn – keine Befruchtung. Zudem werden die Eier sofort nach dem Legen abgesammelt. Eine angemessene Bebrütungszeit ist in keinem Fall möglich.

Junge Hühner entwickeln sich über einen Zeitraum von gut 19 Wochen zu einer Legehenne. Dabei beginnt sich der Eierstock und die Eileiter ab der 16. Lebenswoche auszubilden. In dieser Pubertätszeit wird durch die Hypophyse (körpereigenes Follikelstimulierendes Hormon FSH) ausgeschüttet, was die Heranreifung von Dotterkügelchen stimuliert. Mit Erreichen des Altes von 19-20 Lebenswochen werden dann im Eierstock die ersten Dotterkügelchen in die Eileiter gegeben, die dann vom Eiweiß umschlossen werden und zuletzt mit der Schale eingehüllt werden. Die ersten Eier werden gelegt.

Gerade in dieser Phase der beginnenden Produktion von Eiern bei der jungen Legehenne werden oft auch gleichzeitig  2 Dotterkügelchen vom Eierstock ausgebildet und gleichzeitig an den Eileiter übergeben. Dann bildet sich im Eileiter das Eiweiß und zuletzt die Schale um zwei Dotter herum. Es wird ein Doppeldotterei gelegt, die meistens etwas größer wie die normalen Eier sind.

Denn zu Beginn der Legephase fangen Hühner mit Eier der Klasse S (ca. 46 bis 53 Gamm) an zu legen.

Der Legerhythmus einer jungen Legehenne ist mit ca. 23 Wochen so eingestellt, dass es dann nur noch ganz selten zu Doppeldottereiern kommt.

Der Geschmack von Eiern hängt direkt vom Futter und dem Gesundheitszustand der Henne ab. Bei gleichen Bedingungen kann man keinen Unterschied im Nährwert und Geschmack feststellen. Testen Sie den Geschmack doch einfach mal. Lassen Sie sich je ein braunes und ein weißes Ei wachsweich kochen und geschält servieren. Schmecken Sie den Unterschied?

Eier platzen, wenn sich die Luft im Ei beim Erhitzen zu schnell ausdehnt. Eier aus dem Kühlschrank sollte man zum Kochen daher nicht in heißes, sondern in kaltes Wasser legen. Die Kochzeit beginnt mit den ersten Bläschen im Topf. Schalenbruch verhindert man übrigens am besten, wenn man das Ei an der stumpfen Seite ansticht und etwas Essig in den Kochtopf gibt.

Gerechnet ab Legen ins heiße Wasser sind folgende Kochzeiten ideal:

  • Weiches Ei: 5-6 Minuten
  • Kernweiches Ei: 7-8 Minuten
  • Wachsweiches Ei: 8-10 Minuten
  • Hartes Ei: 11-13 Minuten

Haltungsformen

Bodenhaltung

In der Bodenhaltung können sich die Tiere frei im Stall bewegen und jederzeit den gesamten Stallraum nutzen. Der Stallboden ist mit natürlichen Materialien wie Sand oder Stroh ausgestreut, mindestens 1/3 der Stallfläche steht als Platz zum Scharren zur Verfügung. Mit maximal 9 Hennen pro m²  und max. 6000 Hennen pro Stalleinheit ist das Platzangebot großzügig. Um den natürlichen Verhaltensweisen der Hühner zu entsprechen, stehen geschützte Legenester zur Verfügung. Diese Nester verfügen über einen Nestboden aus verformbarem Material und sind für die Tiere täglich uneingeschränkt nutzbar. Eine ausreichende Anzahl an Sitzstangen bietet jedem Huhn mindestens 15cm Platz und ermöglicht es den Tieren so, sich ohne Verletzungen an Fußballen und Krallen auszuruhen.

Frisches Wasser und Futter sind jederzeit frei zugänglich und sorgen wie die Beleuchtung der Ställe mit Tageslicht für einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Kontinuierliche Ventilation stellt die ausreichende Versorgung der Ställe mit Frischluft sicher und sorgt für ein optimales Stallklima.

Freilandhaltung

In der Freilandhaltung gelten die gleichen Kriterien wie in der Bodenhaltung. Zusätzlich steht den Tieren auch ein Freilandauslauf in unmittelbarer Umgebung des Stalls zur Verfügung, der jederzeit für die Tiere zugänglich ist. Die Freilandfläche bietet in Form von Hecken, Mais, u.ä. ausreichend Schutz- und Unterschlupfmöglichkeiten für die Tiere. In der KAT-Freilandhaltung ist der Anbau eines Kaltscharrraumes an den Stall obligatorisch. Dieser ist wie der Freilandauslauf direkt vom Stall zu erreichen und bietet den Tieren einen hellen und luftigen Auslauf auch bei gesetzlich verordnetem Aufstallungsgebot.

Ökologische Erzeugung / Biohaltung

In der ökologischen Erzeugung – auch Biohaltung genannt – werden die Eier auf vollständig biologische Weise produziert. So stammt das verwendete Futter ausschließlich aus ökologischer Erzeugung ohne Gentechnik. Zudem ist der vorbeugende Einsatz von Antibiotika und Hormonen verboten.

Das Platzangebot pro Huhn ist im Vergleich zur Boden- und Freilandhaltung noch einmal großzügiger. So dürfen im Stall nur 6 Hühner pro m² gehalten werden, die Gruppengröße ist auf 3000 Tiere pro Stalleinheit begrenzt.  Außerdem bieten auch die Sitzstangen im Stall mehr Platz.

Stand: 2016

Haltungsformen

Bodenhaltung

In der Bodenhaltung können sich die Tiere frei im Stall bewegen und jederzeit den gesamten Stallraum nutzen. Der Stallboden ist mit natürlichen Materialien wie Sand oder Stroh ausgestreut, mindestens 1/3 der Stallfläche steht als Platz zum Scharren zur Verfügung. Mit maximal 9 Hennen pro m²  und max. 6000 Hennen pro Stalleinheit ist das Platzangebot im Vergleich zur Käfighaltung deutlich großzügiger. Um den natürlichen Verhaltensweisen der Hühner zu entsprechen, stehen geschützte Legenester zur Verfügung. Diese Nester verfügen über einen Nestboden aus verformbarem Material und sind für die Tiere täglich uneingeschränkt nutzbar. Eine ausreichende Anzahl an Sitzstangen bietet jedem Huhn mindestens 15cm Platz und ermöglicht es den Tieren so, sich ohne Verletzungen an Fußballen und Krallen auszuruhen.

Frisches Wasser und Futter sind jederzeit frei zugänglich und sorgen wie die Beleuchtung der Ställe mit Tageslicht für einen natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Kontinuierliche Ventilation stellt die ausreichende Versorgung der Ställe mit Frischluft sicher und sorgt für ein optimales Stallklima.

Eier aus Bodenhaltung gehören dank ihrer hohen Qualität und des guten Preis-Leistungs-Verhältnissen zu den beliebtesten Produkten am Markt. Bei Eifrisch stammen ca. 60% der vermarkteten Eier aus Bodenhaltung.

Freilandhaltung

In der Freilandhaltung gelten die gleichen Kriterien wie in der Bodenhaltung. Zusätzlich steht den Tieren tagsüber auch ein Freilandauslauf in unmittelbarer Umgebung des Stalls zur Verfügung, der jederzeit für die Tiere zugänglich ist. Die Freilandfläche bietet in Form von Hecken, Mais, u.ä. ausreichend Schutz- und Unterschlupfmöglichkeiten für die Tiere. Besonders für die KAT-Freilandhaltung ist der Anbau eines Kaltscharrraums. Dieser ist wie der Freilandauslauf direkt vom Stall zu erreichen und bietet den Tieren einen hellen und luftigen Auslauf auch bei gesetzlich verordnetem Aufstallungsgebot.

Eier aus Freilandhaltung überzeugen nicht nur durch ein hohes Wohlbefinden der Tiere, sondern auch mit dem vollen Geschmack der Natur. Bei Eifrisch stammen daher bereits 30% der vermarkteten Eier aus Freilandhaltung.

Ökologische Erzeugung / Biohaltung

In der ökologischen Erzeugung – landläufig auch als Biohaltung bezeichnet – werden die Eier auf vollständig biologische Weise produziert. Dazu gehört beispielsweise der vollständige Verzicht auf Chemie, so dass Parasiten und Krankheiten bei Bedarf mit Hilfe natürlicher Hilfsmittel bekämpft werden.

Das Platzangebot pro Huhn ist im Vergleich zur Boden- und Freilandhaltung noch einmal großzügiger. So dürfen im Stall nur 6 Hühner pro m² gehalten werden, die Gruppengröße ist auf 3000 Tiere pro Stalleinheit begrenzt.  Außerdem bieten auch die Sitzstangen im Stall mehr Platz.

Bei Eifrisch stammen ca. 10% der vermarkteten Eier aus ökologischer Erzeugung. Als Vorreiter im Bereich der Nachhaltigkeit sehen wir unsere Aufgabe unter anderem darin, ökologische Haltungsformen weiter auszubauen und zu verbessern.

Stand: 2016

KennzeichnungenWas steht auf dem Ei?

1

Code für das Haltungssystem

  • 0 = Ökologische Erzeugung
  • 1 = Freilandhaltung
  • 2 = Bodenhaltung
  • 3 = Kleingruppenhaltung
4

Betriebsnummer

Jeder Betrieb der Eiproduktion besitzt eine individuelle Nummer, über die man die Herkunft der Eier genau bestimmen kann.

2

Ländercode (Herkunft)

  • AT = Österreich
  • BE = Belgien
  • DE = Deutschland
  • NL = Niederlande
3

Bundesland

  • 01 = Schleswig-Holstein
  • 02 = Hamburg
  • 03 = Niedersachsen
  • 04 = Bremen
  • 05 = Nordrhein-Westfalen
  • 06 = Hessen
  • 07 = Rheinland-Pfalz
  • 08 = Baden-Württemberg
  • 09 = Bayern
  • 10 = Saarland
  • 11 = Berlin
  • 12 = Brandenburg
  • 13 = Mecklenburg-Vorpommern
  • 14 = Sachsen
  • 15 = Sachsen-Anhalt
  • 16 = Thüringen

Was steht auf dem Etikett?

Was steht auf der Verpackung

  • Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Kühldatum
  • Gewichtsklasse
  • Packstellennummer
  • Anzahl der frischen Eier
  • Güteklasse
  • Verbraucherhinweise
  • Inverkehrbringer
  • Haltungsform

Gewichtsklassen

Immer wieder fragt man sich: Was bedeuten eigentlich die unterschiedlichen Größenangaben auf der Eierverpackung?
Hier erhalten Sie einen kleinen Überblick über die 4 Größenangaben.

Gewichtsklasse S
Die Eier der Gewichtsklasse S sind die kleinsten. Ihr Gewicht liegt bei maximal
53 Gramm.

Gewichtsklasse M
Die Gewichtsklasse M beinhaltet alle Eier mit einem Gewicht zwischen 53 und 63 Gramm.

Gewichtsklasse L
Zwischen 63 und 73 Gramm wiegen die Eier der Gewichtsklasse L.

Gewichtsklasse XL
Mit einem Mindestgewicht von 73 Gramm sind die XL Eier die größten im Handel befindlichen Hühnereier.

Güteklasse A
Eier der Klasse A müssen mindestens folgende Merkmale aufweisen

  • Schale: Normal, sauber, unverletzt
  • Eiklar: Klar, von gallertartiger Konsistenz, frei von fremden Einlagerungen jeder Art
  • Dotter: Beim Durchleuchten nur schattenhaft sichtbar, beim Drehen des Eies nicht wesentlich von der zentralen Lage abweichend, frei von fremden Ein- und Auflagerungen jeder Art
  • Luftkammer
  • Höhe nicht über 6mm, unbeweglich